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Verbrauchte Luft

Der Atemreflex wird durch die Kohlendioxidkonzentration in der Lunge ausgelöst. Die Luft, die uns umgibt hat einen Kolendioxidanteil (CO2) von ca. 380 ppm in Prozent 0,038 %. Bei Werten von 800 ppm spricht man von mittlerer oder mäßiger Luftqualität. Ein Mensch macht in der Stunde ca. zwölf Kubikmeter Luft durch Sauerstoffentzug und Kohlendioxidanreicherung in hygienischer Hinsicht ungenießbar. (Ich bin weiter auf der Suche nach genauen Werten.)

Unser Kubus, aus dem Kapitel Dämmen, mit der Kantenlänge von 2,5 m hat ein Volumen von (2,5 m)3 = 15,625 m3, somit ist die Luft des Raumvolumen innerhalb von 1¼ Stunden ungenießbar. Der Kubus ist gut abgedichtet, im Inneren herrscht eine angenehme Temperatur. Im Gegensatz beträgt die Außentemperatur -10° C. Eine Wand wird geöffnet, die verbrauchte Luft wird gegen frische Luft getauscht. Wir verschließen die Wand wieder, genießbare kalte Luft füllt den Raum.

 

Energiemenge zur Erwärmung

Für die Berechnung der Energiemenge zum Wiederaufheizen der Luft wird folgende Konvention getroffen.

Statische Berechnung, d.h. die Druckänderung und die Ausdehnung des Gases werden nicht berücksichtigt. Die Rechnung soll ein Gefühl für die grobe Energiemenge liefern und keine exakte physikalische Abhandlung darstellen.

Für die Berechnung als Gegeben
Gesucht

Ergebnis

Das Ergenbis für die Berechnung oben lautet 609,03 kJ. Hätten wir eine Heizung verbaut, die die gesamte gespeicherte Energie eines Brennstoffs in Wärme umwandeln könnte, würden wir folgende Mengen benötigen.

Ein Verechnen mit den Heizwerten von Holz, Heizöl oder Erdgas entspricht den Mengen

40 g Holz

14 g Heizöl

15 g Erdgas

Das ganze nennt sich nun Lüftungsverlust. Jede 1¼ Stunde nach dem Lüften wird die Oben genannten Menge an Endenergie benötigt um die Luft im Raum auf 20°C anzuheben. Dabei spielt es keine Rolle ob der Luftaustausch über Undichtigkeiten im Gebäude, oder kontroliert mittels Lüften ausgelöst wird.
Zur Erinnerung;
eine Person in einem Raum mit dem Volumen von 15,625 m3.

Es wurde mit einem Wirkungsgrad von 100% gerechnet. Dieser Umwandlungsfaktior ist unrealistisch. Die verlustfreie Umwandlung von Endenergie in Nutzenergie funktioniert nur mit einem Perpetuum mobile. 

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