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Wärmebrücken und Feuchte

Erstellt mit Flixo Demoversion

Die Gefahr nach einem Fenstertausch von unerwünschten Feuchteausfall besteht. Feuchte wird am kältesten Bauteil ausfallen. Die neuralgischen Punkte sind die Innenecken.

Warum ist das so?

Die Grafik zeigt eine Außenwand Bj. 1965, rechts im Bild, 30 cm Hochlochziegel. Die waagrechte Wand ist eine Trennwand gegen eine unbeheizte Garage. Die Trennwand wurde mit einer Stärke von 24 cm errichtet. Alle Wände innen wie außen verputzt.

Im Raum, links unten, herrscht eine Temperatur von 20° C. Die Außentemperatur ist im Modell mit -5° C veranschlagt. Die Oberflächentemperatur der Wandinnenseite beträgt 15° C. Die innere Ecke stellt mit 14° C eine Störstelle dar.

Eine Innenecke weist eine geringere Fläche auf, als der entsprechende Partner außen. Die wärmeabgebende Fläche ist größer als die wärmeaufnehmende Fläche. Der Wärmetransport ist an dieser Stelle höher als in der Fläche. Die Ecke wird kälter bleiben als die Wände.

Als kritische Temperatur werden 12,5° C angesehen. Die Grafik zeigt ein 2D Modell. In der Realität wird ein Raum oben durch eine Decke abgeschlossen. Ein ungünstiger Fall, wie er bis in die frühen 80er Jahre Anwendung fand, ist die aufliegende Betondecke, die bis an die Außenwandgrenze gegossen wurde. Die abgebende Fläche vergrößert sich nochmals. Zudem leitet Beton die Wärme besser als Ziegel. Die oberste Raumecke, die mit zwei Außenwände gebildet wird bleibt der anfälligste Punkt für permanente Durchfeuchtung.

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